Jusos Nord-Niedersachsen wählen neuen Vorstand

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Foto: Jusos Nord-Niedersachsen

Juso-Bezirksdelegiertentagung Nord-Niedersachsen mit Gast Kevin Kühnert

 

In Anwesenheit prominenter Gäste wählten die Jusos Nord-Niedersachsen am vergangenen Samstag, 17.03.2018, in Hammah einen neuen Vorstand. Dabei wurden Nehle Beutler aus dem Unterbezirk Cuxhaven als Vorsitzende sowie Laura Baumgarten aus dem Unterbezirk Stade als Geschäftsführerin wiedergewählt.

 

Den Vorstand komplettieren Birhat Kacar aus dem Unterbezirk Heidekreis, Johanna Brößling aus dem Unterbezirk Cuxhaven, Kira Georg aus dem Kreisverein Verden, Kristin Lindemann aus dem Kreisverein Osterholz, Lasse Rebbin aus dem Unterbezirk Rotenburg sowie Johannes Hochhaus aus dem Unterbezirk Stade.

Abseits der Wahlen und der Antragsberatung übersendete neben der SPD-Bezirksvorsitzenden Petra Tiemann auch der SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil ein Grußwort. Dabei betonte er die gute und konstruktive Debattenkultur, die im Zuge des Mitgliedervotums über die Große Koalition zwischen der SPD und den Jusos herrschte. Die SPD müsse wieder lauter und wahrnehmbarer werden und dabei ihre inhaltliche Diskussion verstärkt den Themenbereichen Digitalisierung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der Reichtumsverteilung widmen. Auch sollte gerade junge Menschen, dazu animiert werden, sich aktiv in die SPD einzubringen. Nur so schaffe die SPD den Schritt ins digitale Zeitalter.

Auch der Juso-Bundesvorsitzende Kevin Kühnert ließ es sich nicht nehmen, den anwesenden Delegierten seine Grüße persönlich zu übersenden. In seiner Rede verdeutlichte Kühnert, dass der Erneuerungsprozess der SPD mit Inhalten gefüllt werden müsse. Dafür erwarte er beim nächsten Bundesparteitag von der SPD konkrete Vorschläge. Aber auch die Jusos sollen sich aktiv am Erneuerungsprozess beteiligen. Deswegen ermutigte Kühnert alle Jusos dazu, Kritik zu üben und für Posten zu kandidieren.

Inhaltlich übte Kühnert selbst vor allem Kritik an einer Spar- und Privatisierungspolitik, die die SPD die letzten Jahre mitgetragen habe. Die SPD müsse laut Kühnert wieder die für sie unangenehmen Themen ansprechen, sich Fehler eingestehen und politische Angebote für zum Beispiel Vermögensumverteilung schaffen. Zum Abschluss bedankte sich Kühnert bei den Delegierten für die Unterstützung der letzten Woche und machte deutlich, dass er weiterhin für die Jusos kämpfen werde.

 
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